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Effiziente Einzelfertigung in hochmoderner Produktionsanlage

Die Wärmetauscher der WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH mit Firmensitz in Olbernhau nahe der tschechischen Grenze sind weithin bekannt und werden in den unterschiedlichsten Bereichen zum Heizen, Kühlen und Entfeuchten eingesetzt. Dementsprechend groß ist auch die Anzahl der Varianten, die WätaS liefern kann.

Jedes Produkt ein Unikat

95 % aller Wärmetauscher, die bei WätaS produziert werden, sind Einzelstücke; die restlichen 5 % werden in Kleinserien gefertigt. Da ist es nicht schwer, sich vorzustellen, wie viel Flexibilität man in Vertrieb und Produktion benötigt und wie groß der Vorbereitungsaufwand für jeden Wärmetauscher ist.

Anfangs hat man bei WätaS grobe, kaum nutzbare 3D-Modelle für die Angebote angefertigt, um dann nach der Auftragserteilung alle notwendigen Zeichnungen und Modelle im CAD-System manuell zu erstellen. Nur für das nicht maßstabsgetreue Modell benötigte man früher ca. zehn Minuten und konnte dann doch nichts damit anfangen. Dieser Zustand war für WätaS nicht tragfähig, wollte man doch im Rahmen der Lean Production schnell und effizient produzieren und trotz Fachkräftemangels den enormen Wachstumskurs weiter fortsetzen.

Enorme Zeitersparnis

Die Lösung brachte die Konfigurations-Software customX von den Spezialisten der Mensch und Maschine Gruppe. Heute werden alle Wärmetauscher mit customX konfiguriert und nach weniger als einer halben Minute stehen nicht nur maßstabsgetreue Modelle sondern direkt alle Detailzeichnungen automatisch zur Verfügung. So verliert auch eine eventuelle Änderung der Anforderungen durch den Kunden ihren Schrecken – einfach die neuen Werte eingeben und schon ist alles parat.

Automatisierte Prozesse

Wenn nun ein Kunde einen Wärmetauscher anfragt, gibt er einfach seine Anforderungen (bspw.  zur Verfügung stehender Platz, Einsatzbereich und thermische Werte) an. Ein individuelles Auslegungsprogramm erstellt daraufhin die thermischen Berechnungen. Diese Werte nutzt customX dann für die Konstruktion der Wärmetauschervariante. Nach der Freigabe durch den Kunden kann die Produktion direkt beginnen, da customX neben den Zeichnungen auch Stücklisten generiert und alle Daten an SAP© und die Produktionssteuerung übergibt.

 

 

 

Ohne customX könnten wir die Masse an Aufträgen gar nicht bearbeiten. (David Dostmann, IT-Leiter, WätaS Wärmetauscher Sachsen GmbH

customX überzeugt

Geschäftsführer Torsten Enders war schon beim ersten Kontakt mit customX überzeugt, dass WätaS diese Software unbedingt braucht, da sie die Engpässe in der Konstruktion/Zeichnungsabteilung auf einen Schlag beseitigen würde. Nach der Einführung wussten auch die Mitarbeiter schnell zu schätzen, wie viel leichter und schneller die Arbeit mit customX ist. IT-Leiter David Dostmann bestätigt die Wichtigkeit des Konfigurators für sein Unternehmen: „Ohne customX könnten wir die Masse an Aufträgen gar nicht bearbeiten.“ In der Änderungskonstruktion konnten so zwei Arbeitsplätze eingespart werden – beim heutigen Auftragsvolumen wären es sicher noch mehr. Die Mitarbeiter können nun wesentlich effektiver in der Entwicklung eingesetzt werden.

Selbst ist der Mann

David Dostmann betreut das gesamte Regelwerk von customX und freut sich, dass er nach nur sechs Tagen Schulung nur noch extrem selten – z.B. bei Updates oder grundsätzlichen Funktionserweiterungen - die Unterstützung der Spezialisten bei customX benötigt. „Ein riesiger Vorteil von customX ist, dass wir bei dieser Software alles selbst machen können und nicht auf Fremdfirmen angewiesen sind, auf die wir warten müssten und die enorme Kosten verursachen würden“, freut sich Hr. Dostmann.

Weitere Entwicklung

Nach den überaus positiven Erfahrungen mit customX soll nun im nächsten Schritt die Verschaltung der Wärmetauscher und die Anpassung der Verteiler über den Konfigurator gelöst werden, so dass auch der komplette Anschluss des Wärmetauschers automatisch in korrekten, maßstabsgetreuen Zeichnungen dargestellt wird. Ein großes Augenmerk wird auf die Ausweitung der 3D-Erstellung gelegt.

Natürlich steht auch die F&E nicht still – so arbeitet man beispielsweise mit Hochdruck an weiteren zukunftsweisenden Technologien wie der Brennstoffzelle.